22 September 2009

Hobbygoldschmiede fertigen eine Violine an

Ein tolles Projekt startet derzeit, mit nur wenigen Werkzeugen fertigen Hobbygoldschmiede eine Modellvioline in Silber an. Wer will, kann sich noch beteiligen und zu Hause auch beginnen.

Silber Violine

25 August 2009

Diamantpreisindex

Die Diamantenpreise haben sich wieder stabilisiert.

Nach einer wilden Berg- und Talfahrt in den letzten Jahren, sind die Diamantenpreise wieder stabiler geworden. Die letzten 3 Monate haben kaum veränderungen gezeigt. Die Verwerfungen, die durch den Rückzug der De Beers aus dem Rohdiamantenmarkt als Monopolist, erzeugt wurden, scheinen Geschichte zu sein. Jetzt steigt der Preisindex langsam, allerdings auf relativ niedrigem Niveau. Der Preisindex liegt auf der Höhe von 1992. Hier scheint noch viel Potential nach oben zu sein.

Diamantpreisindex

29 Juli 2009

Diamant oder Zirkonia oder doch Diamant?

Frage von: dicey

Ich begeistere mich ja nun schon eine Weile für Schmuck, wenn ich mich auch recht gut mit Gold auskenne, da ich ja auch Münzen sammele, stoße ich bei diversen Edelsteinen dann doch an meine Grenzen.

Herr Butschal hat es mir in einer Blitzbewertung von drei Schmuckstücken mal wieder bewiesen.
Und das nur anhand von Fotos, ich hab ja schon Probleme wenn die Dinger direkt vor mir liegen...

Ich habe mir aber diesmal wirklich Mühe gegeben, habe sogar die Ringe gegen den anderen mit dem WP Diamanten gehalten. (Siehe auch Schmuckbewertungen)

Sprich, ich habe sie mit einem echten Diamanten verglichen.

Aber irgendwie konnte ich es nicht sehen... diesen Unterschied.
Bin ich einfach nicht fähig dazu oder liegt das an der Übung?
Wie machen die Juweliere das so schnell?

Einmal bin ich zu Herrn Purper gegangen, der Goldschmied meines Vertrauens, und der Gute Mann konnte mir mit einem Blick sagen "Fälschung" oder eben "Echt".

Nicht das sie mich falsch verstehen, ich bin schwer beeindruckt von solchen Leuten.
Man sollte bedenken, sie machen das ja schließlich jeden Tag, aber trotzdem!

Eines muss ich jedoch sagen, mir kam es so vor, als würden die Zirkonia etwas bunter brillieren (und der echte Diamant wirkte etwas kühler), oder war das nur Einbildung?

Bitte helft mir!

Ich möchte das doch nur besser unterscheiden können.
Also einen Zirkonia von einem echten Diamanten, welcher in einem Schmuckstück gefasst ist.

Friendly Greetings
Adrian Weaver


Heinrich Butschal

Die Unterscheidung im Blitzverfahren funktioniert nur wenn die Diamanten in den richtigen Proportionen geschliffen sind und die Steine sauber sind und, jetzt das Entscheidende: von der Rückseite betrachtet werden.

Diamanten reflektieren aufgrund ihrer hohen Lichtbrechung fast alles Licht, das sie von oben empfangen, wieder nach oben. Es fällt so gut wie kein Licht nach unten durch. Höchstens bei schräger Betrachtung in Form einer schmalen Sichel.
Zirkonia haben eine etwas niedrigere Lichtbrechung, es fällt mehr Licht nach unten durch.

Wenn, von hinten besehen, über ein Drittel der Fläche die Farbe des Hintergrundes zu erkennen ist, handelt es sich sehr sicher nicht um einen Diamanten. Das war auf Deinen Bildern ausgezeichnet zu erkennen. Smile
_________________
MfG Butschal

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16 Januar 2009

Welches Edelmetall für Eheringe?

Frage zu Eheringen:
Hallo ihr Lieben!

Ich bin etwas verzweifelt im Moment und sehr unsicher. Am Samstag waren wir Eheringe aussuchen. Wir konnten uns auch recht schnell einigen, wie die Ringe aussehen sollen. Auf jeden Fall wussten wir, dass wir Bicolorringe möchten: Weißgold mit etwas Rotgold (beides 585er). Gesagt getan, die Ringe wurden so in Auftrag gegeben. Dann habe ich am Sonntag noch etwas auf der Seite des Anbieters gestöbert und bin darauf gestossen, dass das Weißgold bei ihnen rhodiniert wird, damit es auch tatsächlich weiß ist. Und damit fing mein Problem an!


Zu viel Information kann einen verwirren, stimmt leider. :-)


Frage zu Eheringen:
Ich bin mir nun nicht mehr sicher, welches Material wir für die Ringe wählen sollten. Denn da sich die Rhodium-Schicht irgendwann abreibt, werden die Ringe dann leicht gelblich schimmern. Das will ich auf keinen Fall.


Neben dem Rotgold wird auch die helle cremefarbe des (vermutlich) Palladiumweissgoldes weiss wirken. Die Abweichung vom reinen weiss würde man nur neben einem wirklich weissen Ring sehen. Ich denke diese Sorge ist unbegründet. Möglicherweise ist die Auskunft auch falsch weil für den Handel Weissgoldringe meist rhondiniert ausgeliefert werden aber Bicolorringe meist nicht.

Frage zu Eheringen:
Alternativen dazu wären Palladium oder Platin. Also rief ich gestern bei dem Juwelier an und quetschte ich die gute Frau am anderen Ende der Leitung aus. Folgende Infos bekam ich:

Zu Weißgold: Wie eben schon erwähnt, werden die Ringe rhodiniert. Diese Schicht geht irgendwann ab. Deshalb würde sie empfehlen, die Ringe einmal im Jahr zum Nachrhodinieren und Nachmattieren vorbeizubringen. Kosten: 20€ pro Paar.


Wie oben gesagt, das gilt für einfarbige Ringe.

Frage zu Eheringen:
Allerdings würden die Ringe mit den Jahren immer dünner (zunächst unmerklich). In 30-40 Jahren würde man es dann schon deutlich merken.

Auch ohne Nachbearbeitung verlieren bei täglichem Tragen, Eheringe in 20-30 Jahren bis zur Hälfte Ihres Gewichtes. Jedes mal wenn man eine Türklinke anfasst, etwas raues in die Hand nimmt, geht etwas Material verloren.

Frage zu Eheringen:
Zu Palladium: Es ist eine Nuance dunkler, als das Weißgold, aber nicht so krass, wie Graugold (das ist uns nämlich zu dunkel).

Reines Palladium ist hell grau-weiß, aber zu weich zum verarbeiten, die Farbe verändert sich durch Legierungen. Die Legierungen sind notwendig um die Härte zu steigern, also ist es wichtig zu wissen womit legiert ist. Weißgold mit Nickel und Kupfer legiert, kann recht weiß sein mit Palladium legiert, wird es zur hellen cremefarbe.

Frage zu Eheringen:
Außerdem ist es kratzfester und es bleibt, im Gegensatz zu Weißgold, so dick, wie es am Anfang war.

Das stimmt so nicht, jedes Edelmetall nutzt sich ab beim Tragen.

Frage zu Eheringen:
Also es nutzt sich nicht ab, wenn man die Ringe z.B. nachmattieren lässt.

Beim nachmattieren wird ebenfalls Material abgetragen. Die Aussage kann so nicht stimmen. Allerdings sehr wenig. Mattierungen sind bei eheringen sowieso nur etwas für den Hochzeitstag, nach ein paar Wochen sehen sie genau so aus wie ehemals polierte Ringe. Matt glänzend voller Kratzer und kleiner Dellen. So wie das Leben.

Frage zu Eheringen:
Die Dame am Telefon versicherte mir, dass in dem Palladium zu 100% kein Nickel drin ist. Auch kein geringer Anteil unter 0,5% (hab' ich extra nachgefragt).

Palladium ist schon weis und Nickel wird als Legierungsbestandteil z.B. bei Gold zum aufhellen oder entfärben verwendet. Für weiße Edelmetalle ist also kein Nickelzusatz notwendig.

Frage zu Eheringen:
Palladium ist also die kostengünstigere Alternative zu Platin und zudem noch leichter (vom Gewicht).

Stimmt, auch wenn es nicht das Gleiche ist.

Frage zu Eheringen:
Zu Platin: Platin hat die gleichen Eigenschaften wie Palladium, ist aber kostenintensiver. 950er Platin ist, im Gegensatz zu 600er Platin, etwas heller vom Farbton. Sie würde das 600er empfehlen, weil es von guter Qualität ist und den Geldbeutel schont. Oder was man unter Schonen in der Preisklasse halt versteht. ;)


Platin kann man verschieden Legieren und erhält so unterschiedliche Farbnuancen und mechanische Eigenschaften. Das derzeit verbreitete 950 Platin ist meist mit Cobalt legiert, ein dunkelgraues Metall, das die Platinlegierung in etwa wie Aluminium aussehen lässt. 600er Platin kenne ich jetzt nicht, aber die Platin/Palladium/Cu Legierung Platin-585 finde ich sehr gut zu verarbeiten und ist schneeweiss. Vielleicht sogar noch ein wenig heller als die nicht mehr gebräuchliche aber auch wunderbare Platin/Iridium Legierung, die schon vor 100 Jahren im Schmuckbereich gebräuchlich war und aus der z.B. das Pariser und das Bayerische Urmeter hergestellt wurden.

Frage zu Eheringen:

Da ich nun einen Brillanthalbkranz eingearbeitet bekomme, will ich auf keinen Fall, dass meine Ringe in 30 oder 40 Jahren total dünn sind. Deshalb fällt Weißgold ja offensichtlich raus. Palladium hört sich gut an.


Dünn werden alle Eheringe, allerdings nur wenn die Ehe hält. :-)

Frage zu Eheringen:
Allerdings habe ich bisher kaum etwas darüber finden können. Lediglich, dass es hoch giftig sein soll (beim Zahnersatz) und dass manche Menschen darauf allergisch reagieren, was wohl auf das Nickel geschoben wird. Bisher habe ich noch keine Nickelallergie, aber das kann ja auch erst später kommen!? Oder mache ich mir da unbegründet Sorgen?


Ja Du machst Dir unbegründet Sorgen. Palladium ist nicht giftig und Nickel ist in einer hochwertigen Edelmetalllegierung als Bestandteil eines Metallkristalliodes ebenfalls kein Allergieauslöser. Den Ärger machten nur glavanische Beschichtungen bei billigem Schmuck mit Nickel. Diese sind inzwischen selten geworden.

Frage zu Eheringen:
Und was ist mit Platin? Eigentlich ist es uns zu teuer. Aber wegen 200€ dann sparen und evtl. eine Allergie riskieren? Ich bin einfach unsicher und würde deshalb gerne eure Meinungen bzw. Erfahrungen dazu hören. Vielleicht habt ihr ja einen Rat für mich!

Vielen Dank schon im Voraus!


Liebe Grüße

Marie


Platin kann schöner sein, ist schwerer als Palladium, ist also reine Geschmackssache. Allergien sind in beiden Fällen nicht zu befürchten.

_________________
Mit freundlichem Gruß,
Heinrich Butschal
--
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10 Dezember 2008

Schmuck als Geldanlage

Ein Interview der Wirtschaftswoche durch Frau Anke Henrich bei mir:


> Wann lohnt sich Schmuck als Geldanlage? (Uhren ausgenommen)

Lohnen im Sinnen von Rendite bringen, habe ich eigentlich bei Schmuck noch nie erlebt.
Aber häufig sind die Werte die Schmuck darstellt, beim Wiederverkauf für sinnvolle Zwecke genutzt worden.
Nicht nur Zarentöchter konnten nach der Revolution in Russland Ihre Familie vom Ertrag der Schmuckverkäufe über Jahrzehnte in Pariser Hotels leben lassen, auch meine Urgroßmutter hat nach der Familiensage mit Ihrem Schmuck das Rittergut Ihres Ehemannes über mehr als 10 Jahre finanziert.

> Welche Stücke sind derzeit gefragt, aber womöglich nicht langfristig wertstabil
> oder wertsteigernd?

Wenn Juweliere das wüssten, würden sie diese Stücke sofort aus dem Verkauf ziehen und für sich behalten.
Aber eine Richtlinie kann nicht falsch sein: Hochwertiges und seltenes ist immer eine gute Anlage gewesen.
Schon allein weil das nicht beliebig vermehrbar ist.

> Von welchen Stücken raten sie ab?

Puh, abraten kann ich nicht einmal von Modeschmuck oder modischem Firlefanz in Edelmetall. Schmuck soll schmücken, und dann ist der Kauf auch berechtigt.
Natürlich ist bei solchen Objekten keine Werthaltigkeit zu erwarten. Bei einem Schal in gleicher Preislage würde ja auch niemand eine Wertsteigerung erwarten. Immerhin hat auch dieser Schmuck beim Wiederverkauf noch den Goldwert. Eine teure Krawatte hat den nicht.


> Ist die handwerklich ausgezeichnete Arbeit eines unbekannten Goldschmiedes
> wertsteigernd oder ist es u.U. die weniger perfekte eines bekannten Namens?

Im Schmuckbereich gibt es bekannte Namen nur als Firmennamen und Markennamen. Ausser Hearst sind eigentlich alle Goldschmiede auch die sehr guten, dem großen Publikum unbekannt.

> Erleben Sie enttäuschte Kunden, die sich vom Weiterverkauf eines Objektes
> signifikant mehr versprochen haben?

Klar, nicht nur solche, die ernsthaft meinen nach 10 Jahren mir den Schmuck zum doppelten Preise anbieten zu wollen, sondern auch ein Kunde der nach einem halben Jahr sein Schmuckstück das er bei einem anderen Juwelier für 10.000 DM gekauft hatte mir großzügig für 9.600,- DM anbieten zu wollen, schließlich solle ich ja auch etwas verdienen können.
Als ich Ihm erklärte das allein schon die Mehrwertsteuer deutlich mehr Differenz ausmachen würde, war er wirklich erbost.

Aber für ca. die Hälfte des Neupreises verkaufen wir Schmuck aus zweiter Hand über meine Schmuckbörse und Diamantbörse recht gut und zügig an Kunden in ganz Europa. Gestern sogar an eine Kundin in Lake Tahoe (Ca).

> WORAN ERKENNT DER KUNDE DENN WAS
> HOCHWERTIG UND SELTEN IST UND IN WELCHER PREISKLASSE BEWEGT ER SICH > DANN?

Das wird dann so schwierig wie in der Kunst hochklassische Kunst von Kitsch zu unterscheiden. Dazu muss man sich intensiv mit Schmuck beschäftigen, viel sehen und vergleichen.
Einfach ist das nicht zu lernen, ich empfehle zum erlernen des Kennerblickes auch die Schatzkammern von München, Wien und natürlich Dresden anzusehen.

> HEISST DAS IM UMKEHRSCHLUSS; DASS DIE
> WERTSTEIGERUNG GERINGER ALS ERHOFFT AUSFALLEN KANN; TROTZ BESTER
> ARBEIT?

So sehr sich das die Werbestrategen wünschen, finde ich das es falsche Hoffnungen weckt wenn man Schmuck als Anlage mit dem Hintergedanken der Wertsteigerung kauft.

Schmuck soll schmücken, Freude bereiten auch den Status und Geschmack der Trägerin signalisieren. Daneben ist er im Bestfall werthaltig aber fast nie ein geeignetes Spekulationsobjekt.

> WELCHE STÜCKE WERDEN DENN NACHGEFRAGT IN DEN BEIDEN BÖRSEN

Eigentlich sind es zwei Gruppen von Schmuck und Diamanten die man als häufigste charakterisieren kann:

1. Die Frau, die ausgefallenen Schmuck für sich kauft den sie nirgends in den örtlichen Juweliergeschäften so gefunden hat oder eben ein Schnäppchen sucht.
2. Meistens Männer die ein Geschenk suchen und keinesfalls Risiken eingehen wollen das es der Frau evtl. nicht gefällt und daher sehr klassisch im Mainstream liegende Modelle kaufen.

Der ganze Artikel ist dann hier zu lesen:
http://www.wiwo.de/finanzen/schoenster-schein-schmuck-als-geldanlage-380335/

14 September 2008

Selten große Diamantrose neu eingetroffen

Vor wenigen Tagen ist eine große Diamantrose eingetroffen, Sie hat immer noch über 4 Karat obwohl ein Teil abgebrochen ist und sie dadurch nicht mehr gleichmäßig oval ist..
Diamantrose mit 4, 16 ct

Eigentlich könnte man sie umschleifen, aber ich finde solche Steine mit einer bestimmt bewegten Geschichte, sollten so bleiben wie sie sind. Vielleicht finden sich ja noch Informationen zu dem Diamant, ich bin am recherchieren. Mit Sicherheit stammt ein Stein in dieser Größe aus einem reichen Herrscherhaus. Und der Bruch könnte auch bei einem Gewaltakt entstanden sein

06 August 2008

Rohdiamanen schleifen, wie viel bleibt übrig?

Hallo,

ich würde gern wissen wieviel von einem Rohdiamanten übrig bleibt, wenn man ihn schleift, zb bei einem Rohdiamanten mit 5 ct.
Vlt kennt sich hier ja jemand in dem Bereich aus.

Vielen Dank!


Das hängt von der Kristallform des Rohsteines ab, aber bei guten einkristallinen Rohdiamanten vom Typ IIb kann man als Durchschnittswert von 50 bis 55 % Nettoertrag ausgehen.
Wobei der Ertrag nicht in einem Brillanten entsteht sondern dann wenn der Stein gesägt wird.
Z.B. wenn er mittig gesägt wird dann kann man zwei Brillanten bekommen zu je 1,3 ct.
Manchmal ist der Ertrag wirtschaftlich besser wenn im Verhältnis 60 zu 40 geteilt wird.
Dann kann man einen 1,6 Karäter und einen Einkaräter daraus schleifen.

Kann es sein das Du aus Afrika Rohdiamanten angeboten bekommen hast? Wenn ja sei vorsichtig, häufig wird nach der Anzahlung nicht geliefert.
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MfG Butschal

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25 Juli 2008

Neu eingetroffen: Lupenreiner 6-Karäter in leuchtendem gelb

In der Diamantbörse sind neue Brillanten von Privateinlieferungen eingetroffen. Sie sind günstig im Preis in guten bis sehr guten Qualitäten meist zwischen 1 und 2 Karat und werden in wenigen Tagen erscheinen.
Lupenreiner Diamant 6 ct
Darunter ist auch ein über 6 karätiger, leuchtend gelber, und lupenreiner Diamant Brillant der nur selten so schön am Markt ist.
Der Diamant ist mit IGI Zertifikat angeboten
Runder Brillant in hellem Gelb lupenrein mit Zertifikat IGI Antwerpen
Breite:12,43x7,07 mm
Gewicht Karat: 6,52 ct

25 Juli 2008

Liste seltener Sammlermineralien

Zu den Abkürzungen: xx = Kristalle, (xx) eingewachsene Kristalle, X = Einzelkristall

· Capsel = 0,1 bis 0,5 cm, MM = Micromounts ca. 0,5 bis 1,0 cm, KS = Kleinstufe ca. 1,5 cm bis 4 cm,

· NS = Normalstufe ca. 4 cm bis 7 cm, HS = Handstück 7 cm bis 10 cm, MS = Museumsstufen größer als 10 cm



Alforsit (xx)

Big Creek, Fresno Co., Californien / USA / TYP; hellbraune glasige um 0,5 mm große Aggregate vereinzelt in Sanbornit Quarz Matrix; MM 125,00

Alumo-chrompicotit X

Rhodesia Chrom Mine, Shurugwi District, Selukwe, Midlands / Zimbabwe; schwarze hochglänzende um 5 mm (MM) bis 1,2 cm (KS) große bipyramidiale Einzelkristalle. Alte Proben gefunden von der Fourth Vaux-Acadamy Mineralogical Expedition 1929, Acadamy of Natural Sciences of Philadelphia; MM 19,00; KS 48,00


Amakinit (xx)

Silberberg Mine, Bodenmais, Zwiesel, Bayern / Deutschland; hellbraune um 1 mm große Aggregate sehr reich in Calcit; MM 125,00

Aminoffit xx

Langban, Vermland / Schweden / TYP; farblose um 2 mm große Kristalle auf Kluftzonen in Magnetit - Goethit Martix; MM 38,00; KS 75,00

Andrémeyerit xx

Mt. Nyiragongo, Goma, Kivu Lake, Kivu Prov. / Congo / TYP; hellgrüne um 0,5 mm große Kristalle in kleinen Hohlräumen in Lava; Capsel 75,00

Angelellite xx

Vela Yareta Mine, Cerro Pululus, Laguna Vilama, Jujuy / Argentinien / TYP; braune kleine Kristallaggregate auf Dacit Matrix; kleine MM 125,00

Anthoinit (xx)

Römer Schacht, Altenberg, Erzgebirge, Sachsen / Deutschland; hellbraune sehr reiche feinkristalline Kristallpartien als zonare Verwachsungen in schwarzem Hübnerit. Die wenigen verfügbaren Proben wurden bereits 1940 gesammelt und erst in diesem Jahr untersucht. Es dürfte der erste Fund von Anthionit in Europa sein; MM 48,00; KS 95,00

Apophyllit-(NaF) xx

Maze, Sanjo, Niigata Pref., Honshu Island / Japan; weiße glasige um 1 cm große Kristalle sehr reich neben farblosen um 5 mm großen Analcim Kristallen und etwas hellgelbem Calcit. Natrium-Fluor dominanter Apophyllit (nach alter Nomenklatur Natroapophyllit) ist bisher nur von wenigen Fundorten bekannt; KS 38,00; NS 65,00

Aqualit (xx)

Mt. Selsurt, Lovozero Massif, Kola Peninsula / Rußland; gelblich-rosa hochglänzende um 5 mm große Kristalle in Alkalipegmatit Matrix; MM 48,00

Azurit xx

Kipushi, Lubumbashi, Shaba / Congo; blaue tafelige um 5 mm große Kristalle verwachsen zu reichen dichten Aggregaten mit etwas Quarz. Azurit aus dem Congo ist etwas richtig seltenes; KS 38,00; NS 75,00

Azurit xx

Königsstieler Stollen, Braubach, Bad Ems, Lahntal, Rheinland-Pfalz / Deutschland; azur blaue um 3 mm große Kristalle neben grünem Malachit auf Quarz Limonit Matrix. Gefunden im Juli 1953; NS 48,00

Babingtonit xx

Yaguki Mine, Iwaki, Fukushima Pref., Honshu Island / Japan; schwarze hochglänzende um 3 mm große Kristalle sehr reich auf Kluftzonen in Hedenbergit Andradit Matrix; KS 19,00; NS 28,00

Bambollait (xx)

Bambolla Mine, Moctezuma, Sonora / Mexiko / TYP; grau metallische feinkörnige Kristallaggregate verwachsen mit gediegenem Tellur in Quarz-Calcit Matrix. Alte Originalproben von 1970; MM 85,00

Bartelkeit xx

Tsumeb Mine, Tsumeb, Otavi Mts., Otjikoto Region / Namibia / TYP; weiße bis ganz zart hellgrüne faserige winzige Kristallaggregate auf Germanit Tennantit Matrix. Bartelkeit ist eines der seltensten Mineralien von Tsumeb. Nur sehr wenige Proben verfügbar; Capsel 220,00

Belendorffit (xx)

Moschellandsberg, Obermoschel, Rheinland-Pfalz / BRD / TYP; grau metallische um 2 mm große Aggregate in Matrix; MM 65,00

Beryl xx

Sugiyama Pegmatit, Saga Pref., Kyushu Island / Japan; hellblaue um 3 cm große Kristalle in Quarz; NS 19,00

Birnessit xx

Nesugata yama, Shimoda City, Shizuoka Pref., Honshu Island / Japan; dunkelgraue halb metallisch glänzende Kristalle als dichte um 5 mm mächtige gangartige Kristallpartien in Rhyolit; KS 19,00; NS 38,00

Bornhardtit (xx)
Hastit, Trogtalit

Steinbruch im Trogtal, Lautenthal, Harz, Niedersachsen / Deutschland / TYP; rosa grau metallische feine Kristallpartien, verwachsen mit Hastit und Trogtalit in Calcit Matrix; kleine MM 125,00

Bromellit xx

Langban, Vermland / Schweden / TYP; farblose hochglänzende um 1 mm große Kristalle in Mangnesioferrit-Hedyphan-Lithargit Matrix; MM 48,00

Bustamit (xx)

Doshinkubo ore body, Chichibu Mine, Nakatsugawa, Saitama Pref., Honshu Island / Japan; hellbraune strahlige Kristallaggregate in Calcit; KS 19,00

Cäsium-Masutomilit xx

Myoken Pegmatite, Satomi, Kuji gun, Ibaraki Pref., Honshu Island / Japan / TYP; farblose hochglänzende tafelige um 3 mm große Kristalle, sehr reich als gangartige Partien in weißen massivem Pollucit. Die wenigen verfügbaren Exemplare entstammen aus der Kernzone eines erst vor wenigen Monaten neue entdeckten Li-Cs-Pegmatits; MM 28,00; KS 48,00

Chabazit-Ca xx

Ishibe, Matsuzaki cho, Shizuoka Pref., Honshu Island / Japan; weiße hochglänzende würfelige um 5 mm große Kristalle, neben Quarz Kristallen auf Kluftzonen in Rhyolit; NS 28,00; HS 48,00

Chabazit-Ca xx
"Phacolit"

Hayata, Yobuko, Saga Pref., Kyushu Island / Japan; farblose um 2 mm große kissenförmige Kristalle neben beigem Gmelinit-Ca auf Basalt; KS 19,00; NS 39,00

Clinoptilolit-K xx

Agios Taxiarchis, Mesa Pigadia, Thira Island, Santorin Archipel, Ägäis / Griechenland; hellgrüne um 1 mm große Kristalle, sehr reich auf Kluftzonen in massiven Aggregaten aus reinem Clinoptilolit-K; KS 19,00; NS 38,00


Coombsit xx

Morro da Mina, Conselheiro Lafaiete, Belo Horizonte, Minas Gerais / Brasilien; braune um bis 2 mm große kugelige, aus tafeligen Kristallen ausgebaute Aggregate, sehr reich in Quarz Kutnohorit Rhodonite Matrix. Es sind mit Abstand die besten bisher bekannten Coombsite; KS 38,00; NS 65,00

Crednerit xx

Kupfer Gruben, Rathsfeld, Kyffhäuser, Thüringen / Deutschland; schwarze sehr reiche dichte traubige Kristallkrusten, neben etwas Azurit und Malachit auf Sandstein, gefunden auf einer uralten Halde aus dem 14. Jahrhundert; KS 19,00; NS 28,00

Daubreeit xx

Itamotinga Pegmatite, Juazeiro, Bahia / Brasilien; hellgraue strahlige massive Aggregate, aufgebaut aus farblosem Daubreeit und etwas hellgelbem Bismutit. Es sind Pseudomorphosen nach um 4 cm großen Bismuthinit Kristallen. Überragend gute Exemplare für das sehr seltene Wismut Mineral; KS 38,00; NS 75,00

Desautelsit xx

Konomori, Kochi City, Kochi Pref., Shikoku Island / Japan; orange glasige um 1 mm große Kristalle, sehr reich auf grünlich grauem Serpentinit; KS 28,00

Dissakisit-(La) (xx)

Mochalin Log, Kyshtym, Chelyabinsk, Ural Mts. / Rußland; braunen hochglänzende um 5 mm großen Kristallaggregate aus Dissakisit-(La) in gelblich braunem glasigem Bastnäsit-(La); MM 65,00


Dorrit xx

Gialos Bay, Theoskepasti, Thira Island, Santorin Archipel, Ägäis / Griechenland; rotbraune um bis 2 mm große Aggregate neben nadeligem Actinolit Mineral auf Hohlräumen eines Lava-artigem Gesteins; KS 28,00

Ferribarroisit xx

Gialos Bay, Theoskepasti, Thira Island, Santorin Archipel, Ägäis / Griechenland; dunkel-grünlich-braune hochglänzende langprismatische um bis 1,5 mm große Kristalle neben kleinen Sanidin Kristallen auf Kluftzonen in brauner Dacit-artiger Matrix; KS 48,00

Ferri-Nacrit xx

Fumarole "E", Georgios Vulcanic Krater, Nea Kameni Island, Santorin Archipel, Ägäis / Griechenland; rotbraune tafelige um 2 mm große Kristalle sehr reich auf Kluftzonen in Lava Matrix, zum Teil begleitet von etwas gediegenem Schwefel. Gefunden in einer heißen Fumarole; KS 28,00; NS 38,00

Ferrosilit (xx)

Uiramutã, 200 km nördlich von Boa Vista, (nahe der Grenze zu Guayana), Roraima / Brasilien; grünlich graue hochglänzende massive Aggregate aus um 5 mm große Kristallpartien dicht verwachsen mit schwarzem Annit; KS 28,00

Ferrosilit xx

Ondake, Saganoshima, Nagasaki Pref., Kyushu Island / Japan; hell grünlich braune glasklare um 2 mm großen prismatische Kristalle in um 5 mm großen Kluftzonen im Andesit; KS 28,00

Fluorannit xx
Almandin (xx)

Renier Point, Moon Bay, Tangra Mts., Livingston Island, South Schetland Archipel, Antarktische Halbinsel / Antarktis; rötlichbraune hochglänzende tafelige um 3 mm große Kristalle neben dunkelbraunen um 2 mm großen Tetraferriannit, hell roten um 3 mm großen Almandin in Quarz Matrix; KS 28,00; NS 48,00

Gehlenit (xx)

Fuka Mine, Bicchu-cho, Takahashi, Okayama Pref., Honshu Island / Japan; grünlich graue glasige massive Aggregate aus reinem Gehlenit; KS 19,00

Giorgiosit xx

östlich der Georgios Vulcanic Crater, Nea Kameni Island, Santorin Archipel, Ägäis / Griechenland / TYP; weiße halbkugelige um bis 5 mm große Aggregate, verwachsen mit hellgelblichen Melanophlogit Kristallen auf Kluftzonen auf Lava Matrix. Entstanden in einer Fumarole während der Eruptionsphase von 1866 - 1870; KS 38,00; NS 65,00

Goldmanit (xx)

Kurase Mine, Ehime Pref., Shikoku Island / Japan; hellgrüne glasige um 1 mm große Kristallaggregate in Calcit Rhodonit Matrix; KS 28,00

Gottlobit xx

Grube Glücksstern, Gottlob Berg, Friedrichroda, Thüringen / Deutschland / TYP; gelblich orange braunen tafelige um 0,5 mm großen Kristalle auf kleinen Kluftzonen in Hausmannit; MM 65,00


Haradait xx

Yamato Mine, Amami-Oshima Island, Kagoshima Pref., Japan / TYP; smaragdgrüne tafelige um 1 mm große Kristalle in Rhodonit Quarz Matrix; MM 28,00; KS 48,00


Helmutwinklerit xx

Tsumeb Mine, Tsumeb, Otavi Mts., Otjikoto Region / Namibia / TYP; gelblich-olivegrüne um 0,5 mm große Kristalle als dichte Kristallpartien auf gelblich grünem massivem Gartrellit, begleitet vom hellgrünlich-blauem Cuproadamit; MM 75,00; KS 148,00

Hemimorphit xx

Kiura Mine, Ume-cho, Oita Pref., Kyushu Island / Japan; farblose tafelige um 5 mm große Kristalle verwachsen zu kugeligen Kristallaggregaten auf Kluftzonen in brauner Matrix; KS 19,00; NS 38,00


Heulandit-Ca xx

Makinokawa Quarry, Kuma-machi, Ehime Pref., Shikoku Island / Japan; farblose prismatische um 5 mm große Kristalle sehr reich auf Kluftzonen im Andesit; KS 24,00; NS 38,00

Iimoriit-(Y) (xx)

Suishoyama Pegmatit, Kawamata, Fukushima Pref., Honshu Island / Japan / TYP; rosa braune fettig glänzende massive Aggregate aus reinem Iimoriit-(Y). Iimoriit-(Y) von der TYP Lokalität ist eine absolute Rarität; MM 48,00


Ilvait xx

Kitabira Mine, Mine City, Yamaguchi Pref., Honshu Island / Japan; schwarze hochglänzende um 5 mm große Kristalle auf grünlich-grauer Feldspat Matrix; KS 19,00; NS 28,00

IMA 2008-009 X

Kirovskii Mine, Mt. Kukisvumchorr, Khibiny Massif, Kola Peninsula / Rußland / TYP; weißes um 1 mm großes Aggregat. Das neue Mineral wurde von der IMA anerkannt aber der Name wurde wegen der neuen Nomoklatur der Apatit Gruppe abgelehnt. Laut der neue Nomoklatur müsste es "Apatit-(SrF) " sein; Capsel 75,00


Iridium xx

Big Bar, Delloma, Trinity River, Trinty Co., Kalifornien / USA; grau metallische hochglänzende um 2 mm große Aggregate; Capsel 38,00

Isoferroplatinum

Big Bar, Delloma, Trinity River, Trinty Co., Kalifornien / USA; grau metallisches um 2 mm großes Nugget; Capsel 28,00


Julgoldit-Mg xx

Gialos Bay, Theoskepasti, Thira Island, Santorini Archipel, Ägäis / Griechenland; grüne um 3 mm große kugelige Aggregate aufgebaut aus kleinen hochglänzenden Kristallen auf Kluftzonen in Basalt-artiger Matrix; MM 48,00

Katayamalit (xx)

Funokoshi, Iwagi Island, Setonaikai, Ehime Pref., Shikoku Island / Japan / TYP; farblose (im UV Licht hellblau) hochglänzende tafelige um bis 5 mm große Kristalle sehr reich in Albit Aegirin Syenit Matrix. Hervorragende Exemplare des seltenen Silikates; KS 28,00; NS 38,00; HS 75,00

Liberit xx

Pitinga Mine, Figueiredo, Amazonas / Brasilien; braune glasige um 1 mm große Kristallaggregate in Quarz, zum Teil mit etwas Cassiterit; MM 48,00


Majorit xx

Balos Bay, Akrotiri, Thira Island, Santorin Archipel, Ägäis / Griechenland; schwarze hochglänzende um bis 1 mm große idiomorphe Kristalle, neben grünlich braunen bis 1,5 mm großen Enstatit Kristallen, in Hohlräumen von weißen verglastem Anorthoclas. Es dürfte der erste Fund des höchst seltenen Granats in idiomorphen Kristallen sein; KS 48,00; NS 75,00

Manganipiemontit-(Sr) xx
"Tweddillit"

Ananai Mine, Tosa-yamada, Nagaoka, Kochi Pref., Shikoku Island / Japan; dunkel violette strahlige um 2 mm große Kristalle, neben braunem Tamait, orangem Ganophyllit und gelbem Tinzenit. Hervorragende Exemplare des höchst seltenen Strontium-Mangan-Silikats; MM 125,00; KS 185,00

Manganosit xx

Noda-Tamagawa Mine, Iwate Pref., Tohoku Region, Honshu Island / Japan; grüne hochglänzende um 3 mm große tafelige Kristallaggregate sehr reich in Hausmannit-Galaxit-Tephroit Matrix; KS 28,00; NS 48,00

Merrillit-Na (xx)

NWA 3009, L4-6 Chondrit, Fund 2001, Zag, Jebel Ouarkziz, Goulimine / Marokko; sehr reich um 10 µm große Einschlüsse in neben in brauner L4-6 Chondrit Matrix; MM 75,00


Monimolit xx

Harstigen Mine, Persberg, Filipstad, Värmland / Schweden / TYP; orange gelbe um 1 mm große Kristallaggregate auf flachen Kluftzonen in Tephroit Matrix; MM 65,00

Muscovit X

Barra de Salinas, Coronel Murta, Minas Gerais / Brasilien; um 5 cm (KS) bis 7 cm (NS) große zonar aufgebaute rhombisch-tafelige Einzelkristalle. Die Kernzone der Kristalle hellbraun und transparent. Umhüllt sind diese von einer scharf begrenzten 5 mm mächtigen rotbraunen Außenzone (höherer Mn + Fe Gehalt); KS 19,00; NS 28,00


Odinit (xx)

Hut Point Peninsula, Ross Island, Victoria Land, Ost Antarktis/ Antarktis; dunkelgrüne massive Aggregate aus reinem Odinit. Hervorragende Exemplare des bisher nur aus dem Ozeanboden bekannten Minerals; MM 95,00; KS 185,00

Okenit xx

Steinbruch Bramburg, Adelebsen, Göttingen, Niedersachsen / Deutschland; weiße nadelige um 5 mm lange frei stehende Kristalle sehr reich auf Matrix. Für Okenite aus Deutschland sind es überragend gute Exemplare; KS 38,00; NS 75,00

Osmium X

Big Bar, Delloma, Trinity River, Trinty Co., Kalifornien / USA; weiße metallische hochglänzende hexagonale tafelige um 1 mm große Kristalle; Capsel 48,00

Osumilit-(Fe) xx

Sakkabira Hill, Osumi Peninsula, Kagoshima Pref., Kyushu Island / Japan / TYP; schwarze hochglänzende um 2 mm große Kristalle, neben farblosen Tridymit xx in Hohlräumen von Hypersthen-Plagioklas-Liparit Lava. Sehr schöne Stufen von der TYP Lokalität; KS 28,00; NS 48,00

Oxykinoshitalit xx

Fernando-do-Noronha Island, 225 miles NE of Cabo de São Roque, Pernambuco / Brasilien / TYP; kleine Kristallaggregate aus orange-braunen um 0,05 mm großen Kristallen vereinzelt als Einschlüsse in "Olivin-Nephelinit". Begleitet von Nephelin, Calcit, Apatit, Clinopyroxen und K - Feldspat; MM 65,00; KS 95,00

Paralabuntsovit-Mg (xx)

Westvaco Trona Mine, Green River Formation, Sweetwater Co., Wyoming / USA / TYP; farblose hochglänzende langprismatische um 2 mm große Einzelkristalle in dunkelbrauner Ton Matrix. Paralabuntsovit-Mg ist höchst selten. Es wurde in den 1950 Jahren nur in einigen wenigen Ton Proben der Green River Formation gefunden.; MM 125,00

Parasymplesit xx

Kiura Mine, Oita Pref., Kyushu Island / Japan / TYP; dunkelgrüne bis 2 mm große Kristalle neben grünem Scorodit. Parasymplesit von der TYP Lokalität ist sehr selten; MM 38,00

Pearceit-T2ac xx
gediegen Blei (xx)

Seikoshi Mine, Toi cho, Shizuoka Pref., Honshu Island / Japan; schwarz metallische hochglänzende tafelige hexagonale um 1 mm große Kristalle neben Silber-reichem Chalkopyrit und gediegenem Blei welches als reiche mikroskopische Einschlüsse im dadurch grauem Quarz auftritt. Höchst ungewöhnliche Paragenese; MM 28,00; KS 48,00

Petterdit xx

Callenberg Nord, Callenberg, Glauchau, Sachsen / Deutschland; rosa hochglänzende glasige kleine Kristalle auf Matrix; MM 75,00

Potosiit-H xx

Hoei Mine, Oita Pref., Kyushu Island / Japan; grau metallische um 1 mm große Kristalle in Quarz; MM 38,00

Pyrosmalit-(Mn) (xx)

Kyurasawa Mine, Ashio, Tochigi Pref., Honshu Island / Japan; hellbraune glasige Kristallpartien, sehr reich in grau-braunem massiven glasigem Tephroit, begleitet von rosa Rhodonit und dunkelbraunem Alabandit; KS 28,00; NS 48,00

Ribbeit (xx)
Marokit (xx)

Kouguchi, Saijo gun, Ehime Pref., Shikoku Island / Japan; dunkelbraune glasige Kristallpartien dicht verwachsen mit schwarzem Marokit, grauem Hollandit, rotbraunem Piemontit und Quarz; KS 48,00

Ruthenium xx

Big Bar, Delloma, Trinity River, Trinty Co., Kalifornien / USA; um 2 mm große Aggregate aus weiß metallische hochglänzende tafelige Kristalle verwachsen mit grau metallischem Ferroplatin. Gediegenes Ruthenium in Kristallen ist eine absolute Rarität; Capsel 148,00

Sakuraiit (xx)

Sendju-hon-hi Gang, Ikuno Mine, Asago, Hyogo Pref., Honshu Island / Japan / TYP; grünlich-stahl-grau metallische massive Kristallpartien als Verwachsung mit Stannin sehr reich mit etwas Chalkopyrit und Sphalerit in Quarz. Sehr gute Stufen des höchst seltenen Indium Kupfer Sulfides; MM 28,00; KS 65,00

Schwefel xx

Fumarole "E", Georgios Vulcan Krater, Nea Kameni Island, Santorin Archipel, Ägäis / Griechenland; gelbe glasklare hochglänzende um bis 4 mm große Kristalle auf Kluftzonen in Lava Matrix. Gefunden in einer aktiven heißen Fumarole; NS 19,00; HS 48,00

Siderophyllit xx

Pitinga Mine, Figueiredo, Amazonas / Brasilien; schwarze tafelige um 5 mm große Kristalle neben dunkelbraunen Cryolit und Quarz; KS 28,00

Silber xx
Acanthit xx

Yugashima Mine, Amagi, Shizuoka Pref., Honshu Island / Japan; dichte Aggregate aus weiß metallischem drahtförmigen Silber neben grau metallischem Acanthit Kristalle; MM 19,00; KS 28,00

Spessartin xx

Yamada Mine, Mie Pref., Kinki Region, Honshu Island / Japan; orange braune um 3 mm große Kristalle auf Quarz; KS 19,00; NS 38,00

Strontio-orthojoaquinit xx

Kanayama-dani, Ohmi, Niigata Pref., Honshu Island / Japan / TYP; gelbe um 4 mm große Kristallaggregate neben hellblauen Magnesioriebeckit Kristallen in Albite Matrix; KS 38,00; NS 48,00


Tacharanit
Gyrolit xx

Steinbruch Bramburg, Adelebsen, Göttingen, Niedersachsen / Deutschland; weiße um 2 mm große Kristallaggregate sehr reich neben silberig weißem blätterigen kugeligen um 1 mm großen Gyrolit Kristallen, als dichte Kristallpartien auf Basalt; KS 28,00; NS 48,00

Tilleyit (xx)

Fuka Mine, Bicchu-cho, Takahashi, Okayama Pref., Honshu Island / Japan; hellgraue glasige massive Spaltstücke aus reinem Tilleyit; MM 19,00; KS 38,00

Tridymit xx

nördlich des Georgios Vulcanic Krater, Nea Kameni Island, Santorin Archipel, Ägäis / Griechenland; weiße tafelige um bis 2 mm große Kristalle sehr reich auf Lava Matrix; KS 19,00; NS 28,00

Tripuhyit xx

Dietersdorf, Harzgerode, Harz Mts., Sachsen Anhalt / Deutschland; hellbraune seidige Kristallaggregate sehr reich neben grau metallischem Boulangerit und Heteromorphit. Es dürfte der erste Fund von Tripuhyit sein in Sachsen Anhalt; KS 28,00; NS 38,00


Tsavorit xx

Sandaré, Nioro du Sahel, Kayes Region / Mali; sehr schöne Kristallaggregate aus apfel-grünen um 1cm großen hochglänzenden Kristallen, neben olive-grünen Grossular Kristallen. Hervorragende Exemplare aus einem Neufund; KS 38,00; NS 85,00


Tschermakit xx
Dachardit-Na xx

Agios Taxiarchis, Mesa Pigadia, Thira Island, Santorin Archipel, Ägäis / Griechenland; dunkelgrüne hochglänzende prismatische um 2 mm große Kristalle, neben hellgrüner Ferro-magnesiohornblende sehr reich in massiven weißen faserigen Dachardit-Na; KS 28,00; NS 38,00


Vuorelainenit xx

Kurase Mine, Ehime Pref., Shikoku Island / Japan; schwarz metallische hochglänzende um 0,3 mm große Kristalle als vereinzelte um 2 mm große Aggregate in Rhodonit Calcit Matrix. Diese Vuorelainenit Kristalle sind überragend groß, von anderen Fundorten ist er normalerweise nur im Anschliff sichtbar; MM 38,00; KS 75,00


Wairakit xx

Bandai Atami, Koriyama, Fukushima Pref., Honshu Island / Japan; weiße um 4 mm große Kristalle auf Kluftzonen in gangartigen massiven Wairakit in miozänen pyroklastischem Andesit. Gute Stufen des seltenen Zeolits; KS 28,00; NS 48,00


Wairakit xx

Seikoshi Mine, Tohi, Shizuoka Pref., Honshu Island / Japan; weiße um 3 mm große Kristalle auf Kluftzonen in miozänem Andesit; MM 19,00; KS 28,00; NS 48,00


Zanazziit xx

Fazenda Santa Maria, Jenipapo, Itinga, Minas Gerais / Brasilien; Es ist ein pseudokubischer, fast Eisen-freier Zanassiit in rosa bis rosa-braunen würfeligen bis 2 mm großen hochglänzenden Kristallen, sehr reich als dichte Kristallkrusten auf goldgelben um 2 cm großen tafeligen Polylithionit Kristallen und Quarz. Es sind die schönsten und farbenprächtigsten Zanazziit Stufen die ich je sah, der Kontrast mit dem goldgelbem Glimmer ist überragend; KS 28,00; NS 48,00; HS 95,00


Zavaritskit xx

Ebisu Mine, Hirukawa, Ena-gun, Gifu Pref., Honshu Island / Japan; dunkelgraue hoch glänzende glasige massive Aggregate als Pseudomorphose nach um 5 mm großen gediegenem Wismut, begleitet von gelblichem Koechlinit; MM 28,00


Zhangpeishanit (xx)

East Mine, Bayan Obo Deposit, Darhan Muminggan, Inner Mongolia / China / TYP; farblose um 100 µm große Kristalle sehr reich eingewachsen in violettem Fluorit, gut sichtbar durch die Unebenheiten auf den Spaltflächen des Fluorits. Einmalige Proben des höchst seltenen Barium-Fluorid-Chlorids; MM 125,00; KS 185,00


Zincgartrellit xx

Tsumeb Mine, Tsumeb, Otavi Mts., Otjikoto Region / Namibia / TYP; gelblich grüne dichte Kristallaggregate neben kleinen grünen Olivenit Kristallen sehr reich auf Quarz. Überragend gute Stufen; MM 38,00; KS 75,00

25 Juli 2008

Wie erkenne ich einen echten Turmalin?

David schrieb:
Lieber Experte,

woran erkenne ich, ob es sich bei dem in meinem Ring befindlichen
Edelstein um einen Turmalin handelt oder nicht?

mfg

david



Hallo David,

der Lichtbrechungsindex sollte im Bereich 1,62-1,64 liegen, die maximale Doppelbrechung sollte bei 0,017 liegen.
Wie man das allerdings ohne Messgeräte erkennen kann, ist mir schleierhaft.
Einen Tipp kann ich geben:
Turmaline haben längs der Hauptachse meist eine deutlich dunklere Farbe, länglich geschliffene Turmaline haben die Hauptachse meist nach der langen Seite.
Wenn man von oben auf den Stein schaut und sich die Farbe merkt und Ihn dann über die kure Seite kippt, müsste er deutlich dunkler werden als es allein dem längeren Lichtweg entspricht.
Das zu erkennen benötigt man aber viel Übung.

Grüße,
Heinrich Butschal