Archiv für den Monat: Dezember 2006

Ein Beispiel der Korrespondenz mit einer Kundin von heute:

11 Dezember 2006

Sehr geehrte Frau Kundin,

ja auf folgende Steine passen Ihre Anforderungen:
http://www.schmuck-boerse.com/diamant/16/detail.htm
IF /D
http://www.schmuck-boerse.com/diamant/26/detail.htm
und IF/H
Beide mit IGI Gutachten und sehr günstig.

Kundin schrieb:
Sehr geehrter Herr Butschal,
ich möchte den Stein (evtl. mehrere) als Wertanlage. Was würden Sie mir hier empfehlen?
Der 1,78 ct. D++/if – Stein, ist mir (derzeit) noch etwas „zu groß“; sprich zum Kauf „dieser Größe“ (eines Steins) und in dieser Reinheit/Farbe kann ich mich derzeit noch nicht „aufraffen“.

Besten Dank für Ihre Info.
Kundin

Sehr geehrte Frau Kundin,

wenn Sie einen Diamanten als langfristige Wertanlage kaufen wollen, dann nützt Ihnen ein internationales Zertifikat nur zum Zeitpunkt des Kaufes und vielleicht noch ein paar Jahre danach.
Bis jetzt hatten sich in den vergangen Jahrzehnten die Kriterien für die Graduierung kontinuierlich verschärft und so mancher Stein der vor 20 Jahren als Lupenrein galt ist heute ein vvsi.
Da ich die Gutachten eher strenger als zu großzügig mache, können Sie schon von einer hohen Wahrscheinlichkeit ausgehen das die Steine nach 10 Jahren noch die gleiche oder zumindest sehr nahe Bewertung erhalten.
Die großen 1 Karäter, die ich jetzt habe, sind alle vor ca 25 bis 30 Jahren als Wertanlage gekauft worden. Man kann sicher sein das sie noch keinerlei Behandlungen unterzogen wurden. Hier ist die Entwicklung eher unsicher ob sich das nicht in Zukunft stark auf den Preis auswirken wird.
Zumindest habe ich schon Kunden, die besonderen Wert auf Altschliffe legen, weil sie hier ganz sicher sein können das keine unentdeckten Behandlungen vorgenommen wurden.

Mit freundlichen Grüßen
Heinrich Butschal

Diamanten als langfristige Anlage

03 Dezember 2006

Zitat:

Ich habe Anfang dieses Jahres selbst eine 50-qm-Wohnung ohne Kredit gekauft. Das geht aber nur dann, wenn man mietfrei wohnt und fünf Jahre lang gespart hat. In dem Fall waren es teils auch Wertpapiersparverträge in Aktienfonds. Sowas kann man machen, wenn die Aktienkurse gefallen sind bzw. di emeisten Papiere in solch günstigen Marktphasen erworben werden. So wie das ab 2000 der Fall war. Das Geld war für die Ausbildung meiner Kids gedacht. Eine billige Immobilie ist vielleicht sicherer, als hoch bewertete, weil gut gestiegene und dem Dollarkursrisiko ausgesetzte deutsche Aktien.
Ich sage Dir folgendes: Geld in seiner heutigen Form ist Zahlungsmittel und leider kein geeignetes Wertaufbewahrungsmittel mehr.Zumindest nicht für lange Zeiträume, allerdings war es das noch nie.
Zitat:
Zitat von mesodor39 Beitrag anzeigen
Es ist daher momentan völlig unsinnig, sich jahrzehntelang in Sparverträgen festzulegen. Weil eine Währungsreform oder eine dem fast gleichkommende Abwertung aller Weltleitwährungen in den nächsten Jahren / Jahrzehnten allein aufgrund der bereits jetzt existierenden und exponentiell expandierenden Geldmengen absehbar ist.
Insbesondere da die gesetzlich geförderte Umstellung von Umlage auf Ansparen für eine Gesellschaft generell, volkswirtschaftlicher Unsinn ist. Da stimme ich Dir zu.Zitat:
Zitat von mesodor39 Beitrag anzeigen

Es existieren Geldmengen, denen bei derzeitiger Kaufkraft des Geldes kein entsprechendes Angebot an Waren, Dienstleistungen und Sachwerten gegebübersteht.
….
Und nun kommt sie, die 100.000-EUR-Frage: was wohl wird geschehen, wenn die relativ wohlhabenden Nachkriegsjahrgänge das Rentenalter erreichen und damit beginnen, ihre Lebenssparleistung aufzubrauchen. Ich meine nicht nur die Menschen in Deutschland, sondern auch in Europa und vor allem in den USA. Bedenke: das letzte Hemd hat keine Taschen….. Klar, daß diese Generation das selber aufbrauchen will, was sie zurückgelegt hat. Die Generation meiner Großeltern (vor dem 1. WK geboren) war da völlig anders…..

Man muss davon ausgehen das zumindest ein Teil aufgebraucht wird. Aber auch der Teileffekt wird sich auswirken.

Zitat:
Zitat von mesodor39 Beitrag anzeigen
….

Es wird ganz gehörig ächtzen und knacken im Gebälk.

Hartz-IV nach einem Jahr ALG I ist erst der Anfang gewesen……

Am Ende wird schlimmstenfalls der komplette Zusammenbruch der staatlichen Sozialsysteme stehen. Aus heutiger Sicht für viele unvorstellbar. Schrecklich aber wohl kaum vermeidbar. Schaut euch mal die Tentenzahlungen in Russland an. Dann wisst ihr, was euch in etwa „blühen“ kann.

Ich denke das es so schlimm nicht kommen wird weil es ja auch Kompensationseffekte gibt, siehe Einwanderungsgesetz, siehe Verminderung der Energieabhängigkeit durch Atomenergie (mit höheren Energiepreisen schwindet die Ablehnung der Atomenergie). Recht hast Du auf jeden Fall mit der Tendenz und mit den Risiken. Die Tendenz wird Kompensationen erfordern, die uns heute noch nicht denkbar erscheinen.

Vor dem Hintergrund verstehe ich die Empfehlung der Investition in Sachwerte und speziell in meinem Berufsumfeld die Investition in Diamanten und Gold.
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Mit freundlichem Gruß,
Heinrich Butschal

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